Was wäre, wenn es anders gewesen wäre?
Unsere Fähigkeit zu denken ermöglicht unzählige Gedankenspiele.
Eines davon ist, sich auszumalen, was heute anders wäre, wenn z.B. unsere Eltern es anders gemacht hätten. Andere Erziehung, andere Schwerpunkte, andere Förderung, anderer Lebensort, und, und, und.
Wir können uns damit einen schönen mentalen Film kreieren - meistens jedoch bleibt ein schaler Nachgeschmack zurück. Denn es macht den Anschein: So wie es jetzt ist, ist es nicht ok - so wie wir jetzt sind, sind wir nicht ok.
Ist es möglich einen neutralen Blick auf unsere Vergangenheit zu haben?
Wie erkennen wir, ob die Gedankenspielerei uns etwas Gutes tut?
Was könnte unsere Sicht auf unsere Vergangenheit tatsächlich verändern?
Und wie wirkt sich das auf unser "Jetzt" aus?
Küchentischgespräch #6 mit Michaela und Marlene
Was kommt dir dazu in den Sinn?
Erkennst du dich wieder? Oder ist alles ganz anders aus deiner Warte?
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